Begräbniswald Ebern

Konzept Wald bei Eyrichshof - März 2018

Begräbniswald Ebern - Allgemein

Vorgeschichte: In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Eberner und Menschen aus der Region Ebern sich in einem der Begräbniswälder in der Umgebung bestatten lassen bzw. einen Urnenplatz dort erworben.

Dies vor Augen stellt sich die Frage: Warum kann eine solche Einrichtung nicht auch in Ebern mit unserer schönen Natur und den ehrwürdigen Eichen- und Laubholzwäldern entstehen?

Aus der Idee entstand das Projekt Begräbniswald Ebern: Im Wald von Hermann von Rotenhan, oberhalb Eyrichshof, soll unter der Trägerschaft der Stadt Ebern ein Begräbniswald entstehen.

Bürgerinitiative

Zur Unterstützung des Projektes bildete sich eine Bürgerinitiative, die „Eberner Bürgerinitiative pro Begräbniswald“, die eine Unterschriftenaktion ins Leben rief. Mehr als 900 Unterzeichner befürworten im Frühjahr 2017 das Projekt, in Ebern einen Begräbniswald zu errichten.

Auf einer Info-Veranstaltung im Oktober stellte Hermann von Rotenhan sein Projekt dem Eberner Stadtrat vor.

Aktueller Stand: „Das Angebot steht“

„Der Arbeitskreis „Begräbniswald“ versucht derzeit herauszufinden, ob und wie eine solche Ruhestätte in Ebern möglich wäre. Als privater Betreiber bietet sich indes Hermann von Rotenhan an...“

Laden Sie sich hier den ganzen Artikel dazu herunter.

Abstimmung im Eberner Stadtrat am 22. März

Mit einer klaren Mehrheit von 13 zu 6 Stimmen stimmten die Eberner Stadträte dafür, sich weiter mit dem Thema alternative Bestattungskultur, insbesondere der Idee Begräbniswald in Ebern, zu beschäftigen. Hiermit erhielt die Beschlussvorlage des 1. Bürgermeisters eine klare Absage, wie um die 40 erschienen Bürger, größtenteils Befürworter eines Begräbniswaldes, feststellen konnten. In der Sitzung entstand die Idee, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich für den Stadtrat intensiver mit dem Thema beschäftigen kann.

Der Hauptausschuss der Stadt wird in seiner nächsten Sitzung wohl darüber entscheiden, in welcher Form sich die Mitglieder des Stadtrates in den kommenden Wochen mit dem Thema Begräbniswald befassen.

Die Eberner Bürgerinitiative pro Begräbniswald begrüßt es, dass sich die Stadtratsmitglieder für das Projekt Begräbniswald interessieren und wird sich weiter dafür engagieren, daß eine offene Diskussion in der Sache – trotz jahrelangem massiven Widerstand durch einen Mandatsträger – möglich bleibt und in Bälde eine Entscheidung über das Projekt Begräbniswald in Ebern erfolgen kann.  

 

Pressebericht als PDF 

Nachschau: Termin 19.1. mit Bürgerabend

Als Ergebnis der erfolgreichen Veranstaltung am 19.1. kann festgehalten werden:

Es gibt zahlreiche Befürworter für einen Begräbniswald in Ebern.

Die Eberner Bürgerinitiative hat die konstruktive Kritik am Standort Fierst aufgenommen und das Konzept für einen Begräbniswald in Ebern folgendermaßen angepasst:

Der Standort eines möglichen Begräbniswaldes wird verlegt in den Wald oberhalb Eyrichshof.

Gründe für den Standortwechsel:

 

• Mögliche Einschränkungen für Fierster Bürger entfallen. 
• Parkplatzsituation ist einfacher umsetzbar.
• Kein angrenzender Privat- und Stadtwald
• Bessere Zuwegung 

Der neue Standort ist ab sofort Grundlage der weiteren Planungen und wird Bestandteil des Antrags beim Eberner Stadtrat. Hier ein Stimmungsbild aus diesem Waldstück im Februar.

Unser Profil

Hermann von Rotenhan möchte den Begräbniswald selbst betreiben und schließt bewusst eine Zusammenarbeit mit einem der großen, bundesweit tätigen Franchise – Unternehmen aus.

Vorteile

  • Volle Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Profil und Ausgestaltung des Begräbniswaldes
  • Träger und Betreiber können ein „maßgeschneidertes“ Konzept erstellen.
  • Bessere Wirtschaftlichkeit

Standort

In dem Wald oberhalb von Eyrichshof, mit seiner artenreichen Laubholzmischung mit vielen alten Eichen und Buchen, kann ein würde- und pietätvoller Begräbniswald entstehen.

Grabstellen

Möglichkeiten

  • Gemeinschaftsgrabstellen
  • Einzelgrabstellen
  • Paar-, Familien- oder Freundschafts-Grabstellen

 

 

Bestattungsvorgang

Urne wird im Baumwurzelbereich in einer Tiefe von  ca. 80 cm beigesetzt. Baum und Urnenposition wird eingemessen und in eine Karte eingezeichnet.

Leistungen

Urnengrabstellen können zu Preisen ab ca. 550 € erworben werden. Hinzu kommt die Beisetzungsgebühr und die Kosten bei der Beisetzung. Die Begräbnisbäume werden je nach Baumart, Alter, Wachstum, Seltenheit oder Standort in mehrere Kategorien eingeteilt.

Bei jeder Trauerfeier kann der Verstorbene und seine Familie entscheiden, ob die jeweilige Trauerfeier mit kirchlicher Begleitung, durch einen Trauerredner oder in anderer Form geprägt sein soll.

Es wird einen Andachtsplatz geben, der mit einem großen Kreuz geschmückt ist.

Mögliche Stimmungsbilder

Einzugsbereich

Einzugsbereich - Radius Entfernung 30 km und mehr ( Erfahrungswert anderer Standorte).

Positive Folgen

Stadt

  • Ein Begräbniswald ist eine Beerdigungsform der Zukunft
  • Ebern bekommt eine interessante und wertvolle Einrichtung hinzu
  • Sichere Einnahmequelle für die Stadt
  • Das wirtschaftliche und rechtliche Risiko trägt alleine der Waldeigentümer und Betreiber
  • Die Mehrheit der Interessenten wird aus der weiteren Region (Umkreis 30 - 100 km) kommen

Bürger

  • Eberner Bürger, die im Wald begraben werden möchten, können in Ebern bleiben
  • Vor allem deren Angehörige würden hiervon profitieren
  • Ansprechende Alternative zu den Urnenwänden in Ebern
  • Wunsch vieler Bürger wird erfüllt:
    - Großes Interesse an der Unterschriftenaktion der Eberner Bürgerinitiative (mehr als 900 Unterschriften)
    - Zahlreiche Eberner wurden bereits in den Begräbniswäldern in der Umgebung bestattet oder haben dort schon einen Urnenplatz erworben.

Bitte um Ihre Unterstützung

  • Wir ermutigen alle Menschen, die dafür sind, dass auch in Ebern ein Begräbniswald entstehen soll, unsere Bürgerinitiative zu unterstützen (Kontakt s.u.).
  • Kommen Sie zu der Stadtratssitzung am Donnerstag, 22.3. (s.o.). Je mehr wir sind, desto stärker wird die Signalwirkung sein, die hiervon ausgeht.

VIELEN DANK!

Weitere Schritte

  • Grundsatzentscheidung in der Stadtratssitzung am Donnerstag, 22.3.

Für den Fall eines „Ja“ zu einem Begräbniswald in Ebern durch den Stadtrat würden im Lauf des Jahres die weiteren Punkte folgen:

  • Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes durch den Stadtrat
  • Genehmigungsverfahren (ca. 12 Monate)
  • Inbetriebnahme des Begräbniswaldes möglich in 2019

Kontakt

„ Eberner Bürgeriniative pro Begräbniswald“

Sprecher: Hermann Freiherr von Rotenhan, Schloss Eyrichshof, 96106 Ebern – hvr@rotenhan.com